• Sissi

Jahresplanung ohne Kopfzerbrechen


Lässt sich ein Jahr auch mit Leichtigkeit und ohne viel Detailarbeit planen? Ich versuche es und möchte dich inspirieren, es auch zu probieren.


Im Fluss sein

Manchmal gibt es so Zeiten im Leben, in denen alles wie geschmiert läuft. Bei mir war das seit Jänner 2020 so - auf Holz geklopft :) Ich habe das starke Gefühl, dass ich im Fluss des Lebens bin und im Fluss handle. Da stellt sich nun die Frage, woran es liegt? Meine Theorie und Vorgehensweise beschreibe ich hier, damit auch du ein Jahr hast, welches dich näher zu deinen Herzenswünschen und Zielen bringt.



Vision fürs Jahr

Ich glaube, was diesen Fluss am ehesten verursacht oder unterstützt, das ist meine Vision für mein Jahr. Ich habe mir Ende Dezember und Anfang Jänner einige Stunden Zeit genommen um zu visionieren und mir Klarheit darüber zu verschaffen, was ich erreichen will. Für was möchte ich meine Lebenszeit nutzen dieses Jahr?



Visionieren?

Unter visionieren verstehe ich innere Zukunftsbilder zu schaffen.


Der Hauptteil meiner Visionboard Workshops ist eine geführte Visualisierung, was man auch Trance-Reise oder Phantasiereise nennen kann. Auf diesen Reisen zeigen sich „Visionen“. Damit meine ich nicht religiöse Visionen und Erscheinungen, sondern Bilder aus deinem Unterbewusstsein. So eine Trance-Reise ist kein Hokuspokus, sondern langjährige Praxis im verschiedenen Therapien und im Mentaltraining. Dein Gehirn kombiniert auf dieser Reise Erinnerungen aus der Vergangenheit, Bilder aus dem derzeitigen Leben und erschafft damit Zukunftsperspektiven. Vieles, was du bereits lange unterbewusst weißt, kann dir präsent werden. **


Ich sage diese Reise für meine Teilnehmer*innen nicht nur an, sondern gehe selbst in mein Inneres und suche nach neuen Bildern und Szenen. Es ist so so spannend, was sich da zeigt. Und je öfter ich das mache, desto leichter „sehe“ ich etwas. Man wird nämlich mit mehr Übung immer lockerer, kreativer und somit besser.


Beispiel für ein „Vision“

Ich sah auf einer Trance-Reise einen Raum voller umherfliegender Geldscheine. Es wirkte sehr chaotisch. Ich merkte einerseits, dass Geld in Unmengen vorhanden ist. Das fühlte sich wunderbar leicht an und machte mich wirklich froh. Andererseits wurde mir klar, dass mehr Ordnung in meinen Finanzen notwendig ist. Ich sah einen Ordnungsautomaten und verstand, dass ich dem Chaos Herrin werden muss, wenn ich mein nächstes finanzielles Ziel erreichen möchte.


Und genau das habe ich 2020 gemacht: Haushaltsbuch führen, damit eine Ausgabenkontrolle machen, Impulskäufe vermeiden und mein Sparkonto monatlich stückchenweise auffüllen. Das Ganze war nicht so schwer, wie all die Jahre zuvor. Das gute Gefühl aus der Trance-Reise begleitete mich.



Versuch einer detaillierten Jahresplanung gescheitert

Am Anfang des Jahres habe ich viel gelesen über die Jahresplanung. Ich wollte es wirklich ganz richtig machen. Über das Thema gibt es unzählige Blogartikel und sogar Workshops. Beim Lesen der vielen Pläne und der hunderten Fragen für das ganze Jahr hatte ich aber eher ein Brett vor dem Kopf, als dass ich mich motiviert fühlte etwas zu planen.


Dann habe ich mich hingesetzt und mich entschieden: ich vertraue darauf, dass meine Vision wahr wird, ohne mich auf die Planung zu versteifen. Statt basierend auf einer fitzeligen Detailplanung zu handeln - was ich wirklich nicht so gerne mache – fokussiere ich mich aufs Handeln. Ich versuche Chancen zu ergreifen, tue was sich gut und richtig anfühlt.





Ganz ohne Planung geht's aber nicht

Nur alleine die Vision reicht aber nicht um Ziele zu erreichen. Ich verwende deshalb dieses Jahr den Kalender Ein guter Plan. Damit erstelle ich zu Beginn des Monats einen groben Monatsplan: die wichtigsten 3 Ergebnisse, die ich erreichen will. Das kann zum Beispiel mehr Zeit mit der Familie sein oder 6 Teilnehmer*innen im Workshop.


Dann plane ich auch jede Woche auf die gleiche Art. Ich nehme mir zwischen 3 und 6 wichtige Aufgaben, die ich erledigen möchte, und reihe sie nach Wichtigkeit.


So muss ich nicht jetzt schon bis Ende des Jahres alles durchplanen. Schon alleine der Gedanke macht mich ganz nervös und überfordert mich. Nein, ich plane nur ein oder vielleicht zwei Monate voraus.


Vielleicht gewöhne ich mich an das planen und kann in Zukunft dann auch schon mehrere Monate etwas konkreter vorausplanen.



Die Vision im Jetzt leben

Das wichtigste ist, dass ich an die große Vision denke, wenn ich mein nächstes Monat plane. Der Gedanke dabei ist aber nicht: „Wie komme ich an mein Ziel?“. Das wäre eine Sichtweise, die von einem Mangel ausgeht. Statt mir zu selbst zu suggerieren „Ich bin noch nicht dort.“ frage ich mich „Was kann ich tun um die Vision jetzt schon zu leben?“





Das holt mich raus aus dem Mangeldenken und macht mich kreativ. Diese Sichtweise versprüht Leichtigkeit und ist positiv herausfordernd. Der sogenannte positive Stress wird ausgelöst. Ich habe Lust was zu tun, spüre einen Drive.


Wenn ich gesund und fit sein möchte, dann kann ich mich heute schon dementsprechend ernähren und verhalten. Ich kann mir heute etwas Gesundes kochen. Ich kann heute am Nachmittag nichts naschen sondern einen Spaziergang machen oder ein großes Glas Wasser trinken. Ich weiß, nicht leicht :)


Klar, manche Ergebnisse brauchen ihre Zeit. Zum Beispiel einen bestimmten Geldbetrag auf die Seite legen. Hierfür lege ich am Anfang des Monats einen fixen Betrag aufs Sparbuch. Dieser Betrag war letztes Jahr sehr klein, aber dieses Jahr ist er schon größer. Mit diesem Akt des Wegsparens habe ich das wichtigste To-Do in diesem Lebensbereich bereits erledigt. Nun heißt es „nur noch“ bewusst einkaufen und mich an meine Ausgabengrenzen halten.



Wie kommst du dorthin, wo du hinwillst?

Hast du Ziele und Pläne fürs Jahr 2021? Planst du generell?


Hier findest du meine Visions-Workshops.



** Quelle: Antja Abram, Buch Imaginationen


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